1935 - 2005 | 70 JAHRE WUPPERTALER GEWERKSCHAFTSPROZESSE | VORBEREITUNG ZUM HOCHVERRAT 1935 - 2005 | 70 JAHRE WUPPERTALER GEWERKSCHAFTSPROZESSE | VORBEREITUNG ZUM HOCHVERRAT # #
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Illegaler Generalanzeiger vom 26.2.1936
Illegaler Generalanzeiger vom 26.2.1936
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Gestapobericht zum Generalanzeiger
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DIE FÄLSCHUNG DER WUPPERTALER LOKALZEITUNG
 

Höhepunkt der Aktivitäten des Wuppertal-Komitees war die Fälschung des Wuppertaler ?General-Anzeigers? vom 26. Februar 1936.

Die Idee zur dieser Fälschung hatten der Lüdenscheider Kommunist Werner Kowalski und der aus Wuppertal emigrierte Fritz Rüddenklau. Diese Tarnschrift glich auf den ersten Blick dem Original. Die in Amsterdam hergestellte Nachbildung des ?General-Anzeigers? enthielt Berichte der Delegationen, die Todesurkunde von Wilhelm Muth, Berichte über die Verhörmethoden der Gestapo und eine Zusammenstellung von Pressestimmen zu den Prozessen sowie eine Protestresolution des Internationalen Gewerkschaftsbunds. Die gesamte Auflage wurde illegal nach Deutschland gebracht und per Post von mehreren Städten aus an Wuppertalerinnen und Wuppertaler unterschiedlicher Bevölkerungsschichten geschickt.

Trotz fieberhaften Suchens konnte die Gestapo die eigentlichen Urheber des gefälschten ?General-Anzeigers? sowie die Verbindung zwischen Amsterdam und Wuppertal nie einwandfrei aufdecken.

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