1935 - 2005 | 70 JAHRE WUPPERTALER GEWERKSCHAFTSPROZESSE | VORBEREITUNG ZUM HOCHVERRAT 1935 - 2005 | 70 JAHRE WUPPERTALER GEWERKSCHAFTSPROZESSE | VORBEREITUNG ZUM HOCHVERRAT # #
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BIOGRAFIEN

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Täterbiografien
 
Paul Dollmann
 

Paul Dollmann wurde am 18. Januar 1905 in Barmen geboren. Er war gelernter Dachdecker. Als Mitglied des damals verbotenen Roten Frontkämpfer Bunds (RFB) wurde Dollmann 1932 wegen Zersetzung in der Polizei vom Reichsgericht in Leipzig zu 15 Monaten Festungshaft verurteilt, die er bis zum 19. Januar 1933 in Großstrelitz/Oberschlesien verbüßte.

Im Mai 1933 wurde er erneut inhaftiert und vom Oberlandesgericht (OLG) Hamm zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, die er in Münster und Lüttringhausen verbüßte. Im Juni 1936 wurde er wieder verhaftet und sechs Wochen bei den Verhören durch die Gestapo fürchterlich misshandelt. Aufgrund seiner Vorstrafen verurteilte ihn das OLG Hamm zu 15 Jahren Zuchthaus.

Vor Beendigung seiner Haftzeit wurde Dollmann im Dezember 1943 in das KZ Mauthausen überführt. Amerikanische Truppen befreiten ihn im Mai 1945 im Außenlager Ebensee.

Dollmann kehrte nach Wuppertal zurück und starb am 15. Juni 1958.

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